Auf erneute Nachfrage bei der Gewerkschaft bekamen wir heute zu hören, dass der DGB aufgrund der Wirtschaftskrise überlastet sei. Das wird sicher so sein, hilft uns aber in keinster Weise weiter. Es wurde versprochen, dass morgen alles im Briefkasten sei.
Das schlimmste ist eigentlich, dass einem die Hände so gebunden sind. Man hat kaum Handhabe gegen ein solches Verhalten eines Arbeitgebers. Der ist beleidigt, kündigt, weil man offen auf die Problematik aufmerksam macht. Aber Geld kommt keines. Das muss man sich mal vor Augen halten in der heutigen Zeit, einen kompletten Monat ohne Geld zu sein und den Monat danach nur etwa 1/3 an Unterstützung zu erhalten, von dem, was man sonst zur Verfügung hat.
Da kann man doch nur abrutschen....
Die ersten Mahnungen trudeln ein. Innerlich stellt man sich auf das schlimmste ein, u.a. auch auf den Besuch des Gerichtsvollziehers. Aktuell sind wir dabei, alle Schränke aufzuräumen. Wenn es hier in diesem Haushalt etwas Wertvolles geben sollte, dann wollen wir es vor dem Gerichtsvollzieher finden *schiefgrins*....
Diese Ohnmacht, die man empfindet, angesichts dieser Situation, die kann man nicht beschreiben.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen